Bei der zivilen Berufspilotenausbildung, bei der man ja viel Geld investiert, ist es besonders wichtig, zu entscheiden, ob man die Ausbildung in USA oder bei einer heimischen Flugschule machen möchte. Die große Mehrheit der Berufspiloten absolviert die Ausbildung in USA, weil hier die Ausbildungskosten um einiges geringer sind und es außerdem die Möglichkeit gibt, durch das F-1 Visum auch eine 24-monatige Arbeitserlaubnis in den USA zu bekommen.

Was viele nicht wissen: die Berufspilotenlizenz alleine reicht auf dem zivilen Arbeitsmarkt nicht aus, um auch wirklich einen Job als Pilot zu bekommen. Entscheidend ist die Anzahl der Flugstunden, die ein Pilot hat, ebenso wie die Qualität der Ausbildung (so wird z.B. ein Pilot, der seine Ausbildung in Florida gemacht hat, keinen Job in den Schweizer Bergen bekommen). In Europa gibt es kaum Jobs für Piloten mit wenig Flugerfahrung, in USA aber schon, so können die Piloten während der Zeit, in der sie in USA als Pilot arbeiten, bis zu 1800 Flugstunden sammeln und dabei ein Gehalt bekommen.